Ernährung und Karies
Karies bei Kindern: Was zu tun ist
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Kurz gesagt
Karies zeigt sich zuerst als weiße oder braune Stelle und macht anfangs keine Schmerzen. Je früher sie behandelt wird, desto kleiner ist der Eingriff. Kommen Sie deshalb regelmäßig zur Kontrolle.
Woran Sie Karies erkennen
Achten Sie beim Nachputzen auf Veränderungen.
- kreidig weiße Stellen am Zahnfleischrand
- gelbe oder braune Flecken
- sichtbare Löcher oder abgebrochene Ecken
- Ihr Kind meidet eine Seite beim Kauen oder klagt über Schmerzen bei Süßem, Kaltem oder Warmem
Wie Karies behandelt wird
Die Behandlung richtet sich danach, wie weit die Karies fortgeschritten ist. Im frühen Stadium können gute Pflege und Fluorid ausreichen. Ist ein Loch entstanden, wird der Zahn gefüllt. Bei stark zerstörten Zähnen kann eine Kinderkrone den Zahn erhalten.
Hat die Karies den Zahnnerv erreicht, kann eine Behandlung des Nervs nötig sein. Lässt sich ein Zahn nicht erhalten, wird er entfernt. Dann prüfen wir, ob ein Lückenhalter sinnvoll ist.
Warum früh behandeln?
Karies heilt nicht von selbst und kann auf Nachbarzähne übergreifen. Entzündete Milchzähne können außerdem die bleibenden Zähne darunter schädigen. Eine frühe Behandlung ist für Ihr Kind meist kürzer und angenehmer.
Neuer Karies vorbeugen
Putzen Sie zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta nach, geben Sie Wasser statt süßer Getränke und Süßes möglichst zu den Mahlzeiten.
Wann Sie zum Zahnarzt gehen sollten
- bei jeder sichtbaren Veränderung an einem Zahn
- bei Zahnschmerzen, auch wenn sie wieder nachlassen
- bei einer Schwellung am Zahnfleisch oder im Gesicht sofort
Dieser Artikel informiert allgemein und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung.