Ernährung und Karies
Wie Zahnerkrankungen bei Kindern entstehen
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Kurz gesagt
Für Karies braucht es Bakterien im Zahnbelag, Zucker und Zeit. Wer Beläge regelmäßig entfernt und Zucker nicht über den Tag verteilt, nimmt der Karies die Grundlage.
Karies
Auf den Zähnen bildet sich ständig Belag. Die Bakterien darin verwerten Zucker und bilden Säuren. Diese lösen Mineralien aus dem Zahnschmelz. Der Speichel gleicht das teilweise wieder aus, braucht dafür aber Pausen zwischen den Mahlzeiten.
Kommt ständig neuer Zucker nach, überwiegt der Abbau. Zuerst entsteht eine weiße Stelle, später ein Loch.
Zahnfleischentzündung
Bleibt Belag am Zahnfleischrand liegen, entzündet sich das Zahnfleisch. Es ist dann gerötet und blutet beim Putzen. Mit gründlicher Reinigung geht die Entzündung in der Regel zurück. Putzen Sie deshalb an blutenden Stellen weiter, sanft und sorgfältig.
Fehlstellungen
Die Stellung der Zähne ist zum Teil erblich. Gewohnheiten können sie zusätzlich beeinflussen, zum Beispiel langes Daumenlutschen, der Schnuller über das Kleinkindalter hinaus oder ständige Mundatmung. Auch früh verlorene Milchzähne können dazu führen, dass Platz fehlt.
Was schützt
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick.
- zweimal täglich putzen und nachputzen
- fluoridhaltige Zahnpasta in der passenden Menge
- Wasser als Getränk
- Süßes zu den Mahlzeiten statt zwischendurch
- regelmäßige Kontrollen
Dieser Artikel informiert allgemein und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung.