Mythen
Sind schlechte Zähne vererbbar?
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Kurz gesagt
Karies selbst ist nicht erblich. Erbliche Anlagen können Zähne anfälliger machen, den größeren Einfluss haben aber Pflege, Ernährung und Fluorid. Das meiste lässt sich also beeinflussen.
Was vererbt werden kann
Form und Stellung der Zähne, die Tiefe der Rillen auf den Backenzähnen und die Beschaffenheit von Schmelz und Speichel haben eine erbliche Komponente. Das kann Zähne etwas anfälliger oder widerstandsfähiger machen.
Was weitergegeben wird
Kariesbakterien gehören nicht von Geburt an zur Mundflora. Kinder bekommen sie über den Speichel ihrer Bezugspersonen, zum Beispiel über einen abgeleckten Schnuller oder Löffel.
Noch wichtiger sind die Gewohnheiten in der Familie: was gegessen und getrunken wird, wie oft geputzt wird und ob Kontrollen selbstverständlich sind. Kinder übernehmen, was sie sehen.
Was das für Sie bedeutet
Wenn Sie selbst viele Füllungen haben, heißt das nicht, dass Ihr Kind sie auch bekommt. Mit regelmäßigem Putzen, fluoridhaltiger Zahnpasta, wenig Zucker zwischendurch und Kontrollen können Sie das Risiko deutlich senken.
Haben Sie den Eindruck, dass die Zähne Ihres Kindes trotz guter Pflege schnell Schaden nehmen, sprechen Sie uns an. Dann sehen wir uns Schmelz und Kauflächen genau an.
Dieser Artikel informiert allgemein und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung.