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Zahnimplantate bei Diabetes

Zahnimplantate bei Diabetes: Was vor einer Implantation abgeklärt wird, warum die Abstimmung mit Ihrem Hausarzt wichtig ist und wie KREDENT in Krefeld vorgeht.

Nahaufnahme von Zahnimplantaten

Warum Diabetes die Implantation beeinflusst.

Erhöhter Blutzucker beeinträchtigt die Wundheilung: Immunzellen reagieren langsamer, Gefäße sind weniger durchlässig, der Knochen baut sich um Fremdkörper schlechter auf. Das sind die biologischen Gründe, warum Diabetes und Implantate früher als unvereinbar galten.

Modernere Studien zeigen jedoch: Bei gut eingestelltem Diabetes (HbA1c unter 7,5 %) ist die Einheilrate nahezu identisch mit gesunden Patienten. Es braucht mehr Planung, etwas längere Heilungszeit und engere Kontrollen. Aber es geht.

Wann Implantate möglich sind.

Günstige Voraussetzungen

  • HbA1c Wert unter 7,5 % (gut eingestellter Diabetes)
  • Stabile Langzeitwerte ohne häufige Entgleisungen
  • Keine aktive schwere Parodontitis
  • Bereitschaft zu engmaschiger Nachsorge und Prophylaxe

Kritische Situationen

  • HbA1c über 9 %: erhöhtes Heilungsrisiko
  • Häufige Hypoglykämien oder instabile Werte
  • Unkontrollierte weitere Grunderkrankungen (Niere, Herz)

Bei kritischen Situationen empfehlen wir zunächst den Diabetologen und besprechen dann, was nach Stabilisierung möglich ist.

Implantate bei Diabetes.

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Können Diabetiker Zahnimplantate bekommen?

Ja, wenn der Blutzucker gut eingestellt ist. Studien zeigen, dass die Einheilrate bei kontrollierten Diabetikern (HbA1c unter 7,5 %) vergleichbar mit nicht diabetischen Patienten ist. Unkontrollierter Diabetes (HbA1c über 9) erhöht das Risiko für Heilungsstörungen erheblich. Wir bewerten das individuell.

Was ist der HbA1c Wert und warum ist er wichtig?

Der HbA1c (Langzeit Blutzucker) gibt den durchschnittlichen Blutzucker der letzten 3 Monate an. Für Implantate streben wir einen HbA1c unter 7,5 % an. Bitte bringen Sie beim Erstgespräch Ihre aktuellen Blutzuckerwerte mit.

Heilen Implantate bei Diabetikern langsamer?

Ja, leicht verzögert. Wir planen daher bei Diabetikern etwas längere Einheilzeiten (4 bis 6 statt 3 bis 4 Monate) ein. Engmaschigere Nachkontrollen und eine optimal eingestellte Mundhygiene sind ebenfalls wichtig.

Gibt es ein erhöhtes Periimplantitis Risiko?

Diabetes erhöht generell das Entzündungsrisiko im Körper. Mit professioneller Prophylaxe alle 4 bis 6 Monate und guter häuslicher Mundhygiene lässt sich das Risiko stark reduzieren.

Muss ich meinen Diabetologen informieren?

Ja, und das empfehlen wir ausdrücklich. Ein Implantateingriff ist ein chirurgischer Eingriff. Ihr Diabetologe sollte informiert sein und ggf. die Medikation anpassen. Wir kommunizieren bei Bedarf direkt mit Ihrem behandelnden Arzt.

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Wir beantworten Ihre Fragen gern persönlich in der Praxis. Rheinstraße 23, 47799 Krefeld.

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