KREDENT · Krefeld
Periimplantitis
Periimplantitis in Krefeld: Informationen zu Entzündungen am Implantat, zu Anzeichen, Vorbeugung durch Nachsorge und zu Behandlungsmöglichkeiten bei KREDENT.

Die Parodontitis des Implantats.
Periimplantitis ist eine bakteriell verursachte Entzündung des Gewebes und Knochens rund um ein Zahnimplantat. Sie ähnelt der Parodontitis bei natürlichen Zähnen, mit einem wichtigen Unterschied: Implantate haben keine natürliche Schutzstruktur (Desmodont), weshalb Periimplantitis oft schneller und aggressiver verläuft.
Unbehandelt baut Periimplantitis den Knochen um das Implantat ab, bis es sich lockert und verloren geht. Wird sie früh erkannt, ist sie in den meisten Fällen behandelbar und das Implantat kann gerettet werden.
Diese Zeichen ernst nehmen.
Wie Periimplantitis behandelt wird.
Diagnose
Sondierung rund ums Implantat und Röntgen zeigen Tiefe und Ausmaß der Entzündung.
Reinigung
Professionelle Reinigung der Implantat Oberfläche, mechanisch und ggf. mit Laser oder Ultraschall.
Antibiotika
Bei Bedarf lokale oder systemische Antibiotikatherapie zur Keimreduktion.
Knochenregeneraton
Bei Knochenabbau: Augmentation und gesteuerte Regeneration (GBR) um das Implantat.
Nachsorge
Engmaschige Kontrollen alle 3 bis 4 Monate, Optimierung der häuslichen Mundhygiene.
Wie häufig ist Periimplantitis?
Studien schätzen, dass 10 bis 20 % aller Implantatträger irgendwann eine Periimplantitis entwickeln. Damit ist sie das häufigste Langzeitproblem bei Implantaten, vergleichbar mit Parodontitis bei natürlichen Zähnen. Mit professioneller Prophylaxe lässt sich das Risiko stark reduzieren.
Kann Periimplantitis das Implantat "killen"?
Ja, wenn sie nicht behandelt wird. Fortgeschrittene Periimplantitis zerstört den Knochen um das Implantat, bis es sich lockert und verloren geht. Frühes Eingreifen rettet das Implantat in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle.
Wer ist besonders gefährdet?
Raucher (3 bis 5x höheres Risiko), Diabetiker mit schlechter Einstellung, Patienten mit Parodontitis Vorgeschichte und Menschen mit mangelnder Mundhygiene. Das bedeutet aber nicht, dass diese Gruppen keine Implantate bekommen können, sie brauchen nur intensivere Betreuung.
Kann man Periimplantitis mit normaler Zahnpasta vorbeugen?
Zahnpasta allein reicht nicht. Wichtig sind: elektrische Zahnbürste oder Schallzahnbürste, tägliche Reinigung mit Interdentalbürsten (Größe passend zum Implantat), und professionelle Prophylaxe alle 4 bis 6 Monate. Wir zeigen Ihnen nach der Implantatbehandlung die genaue Technik.
Ist Periimplantitis dasselbe wie Parodontitis?
Ähnlich, aber nicht identisch. Beide sind bakteriell verursachte Entzündungen, die Knochen abbauen. Bei Periimplantitis fehlt jedoch die natürliche Ligamentstruktur des Zahns: Das Implantat hat keine "Stoßdämpfer"Funktion. Deshalb schreitet Periimplantitis oft schneller voran als Parodontitis.
Ihr nächster Schritt
Termin vereinbaren
Wir beantworten Ihre Fragen gern persönlich in der Praxis. Rheinstraße 23, 47799 Krefeld.
- Mo bis Do
- 07:00 bis 20:00 Uhr
- Fr
- 07:00 bis 18:00 Uhr
- Sa
- 08:00 bis 14:00 Uhr