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Knochenaufbau vor Implantaten

Knochenaufbau in Krefeld: Wann ein Aufbau des Kieferknochens vor einer Implantation nötig sein kann, welche Verfahren es gibt und wie KREDENT plant.

Patientin an einem zahnmedizinischen Röntgengerät

Ohne ausreichend Knochen kein sicheres Implantat.

Ein Zahnimplantat braucht Knochen zum Einwachsen, wie eine Schraube, die Halt braucht. Fehlt dieser Knochen, kann das Implantat nicht stabil werden. Vier Methoden helfen, den Knochen vor der Implantation aufzubauen.

4 Wege zum stabilen Knochen.

Sinuslift

Die Kieferhöhle (Sinus) wird angehoben und der entstandene Raum mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Notwendig, wenn der hintere Oberkiefer nicht genug Knochenhöhe bietet. Kann als kleiner Sinuslift gleichzeitig mit dem Implantat erfolgen.

Eingriff: 45 bis 90 Min.Heilung: 4 bis 6 Monate

Gesteuerte Knochenregeneration (GBR)

Eine Membran schützt den Bereich, in dem sich neuer Knochen bilden soll. Das Körpereigene oder Spendermaterial wächst unter der Membran heran. Für kleinere bis mittlere Defekte die schonendste Methode.

Eingriff: 30 bis 60 Min.Heilung: 3 bis 5 Monate

Knochentransplantat

Eigenknochen aus dem Kinn oder dem hinteren Unterkiefer wird entnommen und an die defekte Stelle übertragen. Körpereigenes Material, aber zwei Operationsstellen nötig.

Eingriff: 60 bis 120 Min.Heilung: 4 bis 6 Monate

Knochenersatzmaterial

Synthetisches oder tierisches (bovines) Material wird als Platzhalter eingesetzt und schrittweise durch körpereigenen Knochen ersetzt. Oft in Kombination mit GBR. Kein zweiter Operationsbereich nötig.

Eingriff: 30 bis 60 Min.Heilung: 4 bis 6 Monate

Wenn Knochenaufbau nicht nötig sein muss.

Bei starkem Knochenabbau gibt es Versorgungskonzepte, die komplett auf Augmentation verzichten:

Knochenaufbau vor dem Implantat.

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Warum baut sich Kieferknochen ab?

Nach dem Verlust eines Zahnes hat der Knochen keinen Reiz mehr, er baut sich ab. Innerhalb von 12 Monaten kann bis zu 25 % der Knochenmasse verloren gehen. Je länger ein Zahn fehlt, desto mehr Abbau entsteht. Deshalb empfehlen wir früh zu handeln.

Tut der Knochenaufbau weh?

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Danach sind Schwellungen und Druckempfindlichkeit für 3 bis 5 Tage normal. Die meisten Patientinnen und Patienten beschreiben den Heilungsschmerz als vergleichbar mit einem Weisheitszahn Eingriff.

Wie lange dauert die Heilung, bevor das Implantat gesetzt werden kann?

Abhängig von der Methode: kleiner Sinuslift direkt beim Implantat = kein Zeitverlust. GBR und Transplantate: 3 bis 6 Monate Wartezeit bis das neue Knochengewebe stabil genug ist. Der genaue Zeitplan steht in Ihrem Behandlungsplan.

Geht Knochenaufbau auch ohne Eigenknochen?

Ja. Hochwertiges Knochenersatzmaterial (bovines Hydroxylapatit oder synthetisch) zeigt in der Mehrzahl der Fälle gute Ergebnisse. Ob Eigenknochen besser ist, hängt vom Ausmaß des Defekts ab. Das besprechen wir im DVT gestützten Planungsgespräch.

Kann ich den Knochenaufbau vermeiden?

Manchmal ja. All on 4 und Zygoma Implantate sind Konzepte, die gezielt den vorhandenen Knochen nutzen und Aufbauten umgehen. Wir prüfen in jedem Fall, welche Option für Sie sinnvoller ist.

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